Initiativkonferenz 2013

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Initiativkonferenz 2013

Ein Bericht zur Initiativkonferenz, die vom 6. bis 7. April 2013 in München stattfand.

Temafoto Initiativkonferenz 2013Thema war diesmal die Energieverschwendung, denn bis zu etwa 50% Energie könnte man laut einigen Studien in Europa einsparen, um Ressourcen und Umwelt zu schonen. In interdisziplinären Workshops entwickelten die Teilnehmer - zumeist Studenten und junge Absolventen verschiedener Fachrichtungen - Lösungsansätze, um die Energieverschwendung in Deutschland zu reduzieren. Die Ideen reichen von Videowettbewerben über eine Energie-Uhr für Deutschland und einer ironischen Auszeichnung für energiefressende Elektrogeräte bis zur Wärmebildkarte auf Diensten wie Google Maps. So soll das Thema nicht nur ins öffentliche Bewußtsein gerückt werden, sondern ein konkreter Beitrag zur Energieeinsparung geleistet werden.

Besondere Impulse gab der Konferenz ein Gastbeitrag von Rudi Remm vom Naturschutzbund München. Jürgen Utz vom Institut für Grundlagen der Planung an der Universität Stuttgart begleitete die jungen Teams fachlich durch die Workshops, in denen eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Lösung komplexer Probleme zum Einsatz kam.
Getreu dem Motto "Denken, handeln, helfen" sollen die Ideen auf der Kickoff-Konferenz vom 13.-14. Juli 2013 weiterentwickelt und danach in konkreten Projekten in die Tat umgesetzt werden. Zur Kickoff-Konferenz sind alle Interessierten eingeladen, die sich aktiv für eine zukunftsfähige Gesellschaft engagieren wollen. Die Anmeldung ist ab Mai 2013 an dieser Stelle möglich.
Unterstützt wurde die Konferenz unter anderem durch das World of Difference-Programm von Vodafone und der Payworks GmbH. Wir danken allen Teilnehmern, Organisatoren und Unterstützern für Ihr Engagement.
Xueqian, eine der Teilnehmerinnen der Konferenz, die sich auch aktiv im Verein engagiert, berichtet:
Klebezettel und hitzige Diskussionen
Mit dem Thema „Energieverschwendung“ für die neue Initiativrunde hatte ich vor der Konferenz keine fest definierten Erwartungen. Es ist ein all bekanntes Problem und gerade so abstrakt und komplex, dass man sich der Verantwortung gegenüber mit Machtlosigkeit entschuldigen kann. Aber so ist es nicht und so sollte es nicht sein - das hat die Konferenz in nur 2 Tagen deutlich zu Tage gebracht.
Das Problem ist zu komplex? Dann analysieren wir es und suchen nach möglichen Ursachen. Innerhalb von einer Stunde hatten wir die Wand mit Klebezetteln vollgepflastert - auf jedem Zettel ein weiterer Grund in der Ursachenkette für die Energieverschwendung. Durch simples, aber hartnäckiges Hinterfragen haben wir dem Problem ein Stück Hyperkomplexität und Unüberwindbarkeit genommen um so die Basis zu schaffen für ganz konkrete Gegenmaßnahmen.
Sicher waren wir uns da nicht immer einig, es wurde gestikuliert, argumentiert und zur Stärkung Pizza gegessen. Alles unter dem Mantra:„Reden und reden lassen.“ Die Vielfalt von Ideen und Grundeinstellungen haben uns erst über die offensichtlichen Probleme hinausblicken lassen und machen die Initiativkonferenz aus. Ich würde sie jederzeit wieder besuchen.

Hier gibt es das Programm der Initiativkonferenz zum Nachlesen.